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Cup-Aus

Am nächsten Morgen aufzuwachen und aus dem Pokal ausgeschieden zu sein, der irgendwo „deiner“ ist, fühlt sich komisch an.


 

Der Traum vom „Quadruple“ bzw. „Triple“ lebt also nicht mehr. Doch auf welchem Mist ist das eigentlich gewachsen? Wie definieren sich gute Ausgangslagen, sodass Arsenal jeden Wettbewerb gewinnen MUSS? Wie vielen ist das vor uns „passiert“? Und warum holt bspw. Bayern das nicht jede Saison oder gar City zu ihren „Hochphasen“?


 

Stimmt, richtig - Gerade weil Pokal (davon haben wir nunmal drei Wettbewerbe) seine eigenen Regeln hat. Kitsch beiseite: Hast du Scheisse am Fuß, hast du eben… Übersetzt bedeutet das: Wenn du einen schlechten Tag an einem Cup-Matchday hast, ist die Gefahr groß, dass es für dich vorbei ist. So ein Tag war gestern, ebenso auch am 22. März. Das hat nichts mit Unfähigkeit oder Unlust oder sonst etwas zu tun. Und manchmal ist der Gegner auch einfach mal besser (egal welche Liga und dortige Position) als die derzeit beste Mannschaft Englands.


 

Beste Mannschaft Englands? Oh, ja! Warum? Weil Arsenal das über Monate hinweg in der Liga zeigt. Auch da gibt es Up and Downs, die vorher erwähnten „bad days“ etc. Hier steht aber nur ein Team oben und das seit gut 20 (!) Spieltagen. Schraubt die Erwartungshaltung mancher dadurch nach oben. Ist aber nicht Arsenal‘s Problem.


 

Der „Run in“ beginnt am Dienstag so richtig, wenn wir in Lissabon auflaufen. Da werden wir ein ganz anderes Arsenal sehen, wie das, was gestern auf dem Platz stand (im wahrsten Sinne des Wortes). Unsere Verletzten sind hoffentlich bald wieder bei 100% und können im wirklichen Endspurt Vollgas geben.


 

Bevor das losgeht (Ruhe vor dem Sturm - mäßig) erstmal einen schönen Ostersonntag an Alle!


 

Dennis